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Marcus Cottiati wurde im Jahr 1961 in einer Schweizer Garnisonsstadt in Mitteleuropa geboren, Mit acht Jahren begann er, Klavierunterricht zu nehmen, und doppelt so alt entdeckte er seine Leidenschaft für die Kirchenorgel. Die Musik wurde zu einem hingebungsvollen, liturgisch auch nebenberuflichen Bestandteil seines Lebens.Nach seiner Matura schrieb er sich an der Universität der benachbarten humanistisch geprägten Hauptstadt ein und widmete sich dem Studium der Rechtswissenschaften sowie der Philosophie und Kunstgeschichte. 1994 erlangte er das Anwaltspatent und arbeitete in der Folge für im Sozialbereich tätige Stiftungen.
Erst im Alter von 60 Jahren fiel ihm zu, sich der Komposition' klassischnaher Musik zuzuwenden. Diese autodidaktische musikalische Reise basiert hauptsächlich auf seinen Hör- und Spielerfahrungen, die er als Organist, Pianist und als immer wieder staunender Liebhaber gesammelt hatte. Deren chronologisch-systematische Ordnung durchstreift vielerlei Gattungen,, wobei technisch "faux der mieux" die synthetischen Wiedergaben, gerade vocaliter, unbefriedigend daherkommen. Die grösste Werkgruppe stellen die neun rund einstündigen Orchestersinfonien dar, gefolgt von den grosso modo je halbstündigen Orgensinfonien bzw. Klaviersonaten; allesamt durchwirkt von naiver Formkraft. Den vorliegenden, aus siebzig Opera umfassenden Produktionszyklus hat er nach gut drei Jahren eingestellt.
"La musique exprime ce qui ne peut pas être dit et sur quoi il est impossible de garder le silence.“
Victor Hugo
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